Megalithen von Saint-Martin-de-Corléans

Megalithen von Saint-Martin-de-Corléans

Der interessantesten archäologischen Ausgrabungsstätten in Europa

 
Die Megalithen von Saint-Martin-de-Corléans zeigt eine der interessantesten archäologischen Ausgrabungsstätten in Europa: suggestiv unterteilt präsentieren sich bedeutende Monumente aus fast fünf Jahrtausenden der Geschichte, vom Ende des Neolithikums bis in unsere Zeit.
Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine einfache Anordnung von Menhiren, anthropomorphen Stelen, eine Nekropole oder einzelne Dolmengräber: die Funde zeigen hingegen das Vorhandensein eines sakralen Bereichs, der von Anbeginn als Standort für wiederholte kultische Handlungen und Beerdigungen gedacht war.
 
Es wurden fünf strukturelle Phasen ermittelt, die ausgehend vom späten Neolithikum (Ende des 5. Jahrtausends v.Chr.) über die Kupferzeit (4.-3. Jahrtausend v.Chr.) bis in die Bronzezeit (2. Jahrtausend v.Chr.) reichen.
 
Ursprünglich wohl als Freiluft-Heiligtum für den Kult der Lebenden konzipiert, nimmt das Areal erst in den letzten Jahrhunderten des 3. Jahrtausends Grabfunktionen an und wird zu einer privilegierten Nekropole mit monumentalen Gräbern unterschiedlicher megalithischer Art.
In chronologischer Ordnung kann man besichtigen: die Pflugspuren eines Sühnerituals in Verbindung mit der Aussaat von menschlichen Zähnen (Ende 5. Jahrtausend v.Ch.), gefolgt von der Schaffung einer Linie von Brunnen, auf deren Grund sich gemahlene Überreste und Reste von Früchten und Getreide befinden.
 
Etwas später (Beginn des 3. Jahrtausends v.Ch.) findet man mindestens 24 hölzerne Totempfähle, die von Nordosten nach Südwesten ausgerichtet sind und in der Folge von 46 beeindruckenden anthropomorphen Stelen begleitet und später durch diese ersetzt wurden, die erste nachweisliche Manifestation des Megalithismus in dieser Region, herausragende Meisterwerke der prähistorischen Bildhauerkunst.
Mit der Konstruktion der ersten megalithischen Gräber, die wahrscheinlich Mitgliedern prominenter Familien der Gesellschaft vorbehalten waren und vollständig überirdisch gebaut wurden, wird dieses Geländes immer deutlicher als ausgesprochene Grabstätte genutzt. Eine besondere Rolle spielt das sogenannte „Grab 2“, das auf einer ungewöhnlichen dreieckigen Steinplattform erbaut wurde und fast ein Jahrtausend lang als kollektive Grabstätte diente.
 
Der Besuch bietet einen kontinuierlichen Blick auf die archäologische Stätte, eine Art ständigen Dialog zwischen „Museum-Innenraum und Ausgrabungsstätte-Außenbereich“. Erklärungen, Einsichten und Interpretationen stehen auf Bildungs- und Multimediageräten zur Verfügung.
 

Eintrittspreisen:

Vollpreis: € 7,00
Ermäβiger Eintritt: € 5,00 (Gruppen von mindestens 25 zahlenden Personen)
Ermäβigung für Minderjärige € 2,00 (jugendliche von 6 bis 18 Jahren)

Öffnungstage und -zeiten

Von Oktober bis März: von 10.00 bis 13.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Am Montag geschlossen
Von April bis September: 9.00-19.00 Uhr täglich
 

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